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Der Verein ist Mitglied im Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. >>> http://www.museen-brandenburg.de Heimatverein -> Petzow -> Das Waschhaus Das Waschhaus
Das Waschhaus wurde 1999 aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg wieder aufgebaut, nachdem es in den Jahren zuvor verfallen war. Im Jahre 2001 wurde es als Museum eröffnet und beinhaltet eine kleine Ausstellung zur Ortsgeschichte sowie zur Kulturgeschichte der Wäschepflege.
Öffnungszeiten:Mitte April bis Mitte Oktober an Sonntagen jeweils von 13.00 - 17.00 Uhr.Der Eintritt ist frei. Spenden sind gern erbeten. Parkführungen, Sonderführungen und Sonderöffnungszeiten können vereinbart werden.
Fast vergessen bis tief in die 1990er - wiederbelebt durch EU und Land BRB
Das Petzower Heimatmusem „Waschhaus am Haussee“ Das Waschhaus ist im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Parkes durch den Gutsbesitzer Carl Friedrich August (ab 1840: von) Kaehne um 1820 entstanden. Kaehne gilt als herausragender Vertreter der Gutsbesitzerfamilie, die mehr als dreihundert Jahre in Petzow ansässig war. Wahrscheinlich unter Einbeziehung Schinkelscher Pläne und in Zusammenarbeit mit dem Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné entstand in den Jahren von 1820 bis 1860 das einzigartige Ensemble von Ort, Park, Herrenhaus und Dorfkirche, zu der Schinkels Oberbaudeputation die Pläne lieferte. Das Waschhaus, noch im Jahre 1996 als ruinös beschrieben, wurde mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg Ende des 20. Jahrhunderts restauriert und dient seit dem Jahre 2001 als Heimatmuseum. Das Waschhaus ist Eigentum der Stadt Werder. Die Nutzung durch den Heimatverein erfolgt auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung. Federführend bei der Museumsgestaltung und dem Betrieb des Museums ist seit dem Jahre 2002 der Heimatverein Petzow e.V. Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teile: Einen ortshistorischen Teil und einen Teil zur Geschichte der Kultur des Wäschewaschens. Die Geschichte Petzows ist reich an historisch bedeutenden Persönlichkeiten, deren Lebenswege den kleinen Ort, der seit 1929 Ortsteil von Werder an der Havel ist, kreuzten. Im ortshistorischen Teil wird dem Besucher die geschichtliche Entwicklung und Bedeutung des kleinen Ortes vermittelt. Zu sehen sind hier u.a. eine Kopie der urkundlichen Ersterwähnung (1419), das Familienwappen der Gutsbesitzerfamilie Kaehne sowie deren Stammbaum, historische Sachzeugen aus dem Ziegeleiwesen, Schautafeln und Vitrinen zum Wirken bedeutender Personen (Schinkel, Lenné, Fontane, Zelter), die Kopie der von Fontane beschriebenen sog. „Zeltertafel“ vom angeblichen Geburtshaus Carl Friedrich Zelters (1758-1832) sowie weitere Dokumente und Gegenstände aus der Ortsgeschichte. Eine Schautafel gibt Auskunft über die bewegte Geschichte der u.a. als „Schriftstellerheim“ zu DDR-Zeiten genutzten Villa des jüdischen Besitzers Berglas. Im zweiten Teil der Ausstellung erwartet den Besucher eine wissenschaftlich fundierte und auf drei Säulen basierende Ausstellung zur Geschichte der Kultur des Wäschewaschens, die im Jahre 2008 völlig neu und unter Einbeziehung der bis dahin vorhandenen Exponate arrangiert wurde. Zum einen gibt es hier eine auf Tafeln erklärte Geschichte der Entwicklung dieser Kultur, zum anderen vergegenständlichen Gerätschaften und Maschinen die museale Botschaft und als dritter Bestandteil wurde eine „Gemäldegalerie“ bekannter Maler, die sich der Darstellung des vielfach verklärten Berufs der Wäscherin widmeten. Auf hoch qualitativen Kunstdrucken in ansprechender Rahmung kommt man hier z.B. mit den Werken von Max Liebermann, Henri Toulouse Lautrec oder Vincent van Gogh im wahrsten Sinne des Wortes auf Tuchfühlung. Die inhaltliche Aufwertung dieses Ausstellungsteiles bringt es mit sich, dass der Ausstellungsgegenstand nicht nur rein ortsbezogen zu sehen ist. Vielmehr ist es gelungen, im Waschhaus Petzow eine Ausstellung mit überregionalem Charakter zu zeigen. Damit sollte das Waschhaus Petzow das einzige Museum (nicht nur) in Potsdam-Mittelmark sein, welches seinen Besuchern eine kulturgeschichtliche Darstellung der Prozedur des Wäschewaschens über die Jahrtausende auf wissenschaftlicher Grundlage nahebringt. Seit dieser Teil der Ausstellung neu gestaltet wurde, ist er von den Besuchern nicht nur mit viel Begeisterung aufgenommen, sondern auch von Fachleuten (Biologen, Chemiker, Physiker, Historiker, Kunstwissenschaftler) mit viel Anerkennung bedacht worden. (Textteile unter Verwendung von "Das Ensemble von Dorf, Kirche, Herrenhaus und Park Petzow" .- Magisterarbeit von Pia Kühn von Kaehne, TU Berlin, 1996) ____________________________________________________ Adresse: Fon/Fax: 03327-668379 Internet: www.petzow-online.de Öffnungszeiten: Der Eintritt in das Museum ist frei. Spenden sind gern willkommen.
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